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Coronavirus-Verdauung: Pandemie erhöht Risiken für Umweltmigranten

Die Coronavirus-Pandemie hat die Gefahren für Migranten und Flüchtlinge, die durch Naturkatastrophen vertrieben wurden, erhöht. Dies geht aus einer Analyse hervor, die in der am Dienstag veröffentlichten Ausgabe 2020 des Globalen Risikoindex der Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht wurde.

Der Jahresbericht bewertet Risiken im Zusammenhang mit Naturkatastrophen wie Erdbeben, Stürmen, Dürren, Überschwemmungen und dem Anstieg des Meeresspiegels für 181 Länder.

Klimawandel und Naturkatastrophen zwingen die Menschen zunehmend aus ihren Häusern und in prekäre Lebensbedingungen, heißt es in dem Bericht. Die durch die Pandemie verursachten Grenzschließungen und schlechten hygienischen Bedingungen in überfüllten Flüchtlingslagern stellen eine besondere Bedrohung für Wanderarbeiter und Flüchtlinge dar.

“Folglich besteht ein erhöhtes Risiko, dass ein solches Ereignis zu einer humanitären Katastrophe wird”, schreiben die Autoren des Berichts.

Europa

Die Arbeitslosigkeit in Großbritannien stieg im Juli auf 4,1%, wie die jüngsten Daten des britischen Office for National Statistics (ONS) zeigen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie weiter anhalten, obwohl viele Sektoren Anfang Juli die Sperrung aufgehoben haben. Die Zahl der Menschen, die Arbeitslosenunterstützung beanspruchen, lag im August bei 2,7 Millionen, fast 121% mehr als Ende März, als das Vereinigte Königreich wegen des Virus gesperrt wurde.

Asien und Ozeanien

Australien hat den ersten Tag ohne einen Coronavirus-Tod seit zwei Monaten verzeichnet. Beamte teilten am Dienstag mit, dass in den vergangenen 24 Stunden 50 Fälle von COVID-19 bestätigt worden seien, ein leichter Anstieg gegenüber einem Tag zuvor, aber zum ersten Mal seit dem 13. Juli sei niemand an dem Virus gestorben.

China hat eine Abriegelung der Grenze zu Myanmar angeordnet, nachdem dort drei eingeschleppte Coronavirus-Infektionen festgestellt wurden. Die Behörden ordneten Tests für jeden der über 210.000 Einwohner der Stadt Ruili an und forderten die Menschen auf, zu Hause zu bleiben. Vizebürgermeister Yang Bianqiang kündigte an, dass alle, die weder das Datum ihrer Ankunft in Ruili noch den Nachweis eines ständigen Wohnsitzes oder eines Arbeitsplatzes in Ruili erbringen konnten, aus der Stadt ausgewiesen würden. Peking meldete am Dienstag acht neue Coronavirus-Infektionen in China.

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